Innovation Center
Auszeichnung
Anerkennung
Architekturbüro
RKW Architektur +
(Barbara Possinke)
Auftraggeber
Universität des Saarlandes
Der Universitätspräsident
Prof. Dr. Ludger Santen
Projektidee
Das Innovation Center ist ein zukunftsweisender Ort der Arbeit, an dem neue Formen des Arbeitens, Lernens, Vernetzens und Innovierens Gestalt annehmen. Als zentrale Plattform für Forschungstransfer, Start-up-Förderung und unternehmerische Kooperationen schafft das Gebäude ein offenes Arbeitsumfeld auf ca. 3.500 m² – für Studierende, Gründerinnen und Gründer, Forschende und Unternehmen. Es verbindet unterschiedlichste Arbeitsweisen und bietet zeitgemäße und dynamische Kommunikations- und Präsentationsflächen. Als Knotenpunkt eines grenzüberschreitenden Innovationsökosystems lebt es Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit und ist selbstverständlich barrierefrei.

© 2025 David Huckert

Auszug | Jury-Begründung
Aufgabe des Innovation Centers auf dem Campus der Universität des Saarlandes ist es, Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene zusammen zu bringen und damit Kooperationen zu fördern. Gründer*innen werden hier organisatorisch und durch Serviceangebote unterstützt, das Gebäude bietet den Ort und den räumlichen Rahmen hierfür. Dabei ist die Erdgeschosszone mit offenem Entree, Cafeteria, Ausstellung und Sitztreppe ein niedrigschwelliger Ort der Zusammenkunft und Kommunikation. Die Nutzungsart und -intensität wandelt sich von Geschoss zu Geschoss, im 1. OG bietet ein Open Space Raum für kurzfristige (Zusammen) Arbeit, im 2. OG können Büroflächen auf Zeit in Anspruch genommen werden und das 3. OG bietet Raum für Seminare und Sonderveranstaltungen.
Es ist gelungen, für diese graduellen Abstufungen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit beim Arbeiten eine robuste Raumstruktur mit einem gut proportionierten Verhältnis von Arbeits- und Rückzugsflächen zu Kommunikations- und Bewegungsflächen zu schaffen. Neben den erforderlichen notwendigen Treppenräumen werden Vertikalerschließungen unterschiedlich inszeniert (Sitztreppe, Mitteltreppe mit Galerie), um die Verknüpfung der Geschosse und die internen Beziehungen zu unterstützen.
Ganz im Sinne des Themas „Orte der Arbeit“ sind Wohlfühlorte für unterschiedliche Arbeitsformen entstanden. Einzelarbeit, Teamarbeit, Co-Working und Seminare, die niedrigschwellig zugänglich sind und flexibel nutzbare Raum- und Flächenangebote bieten, die Innovation und Unternehmergeist fördern.
